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SEXUALSTÖRUNGEN bei FRAUEN

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FSD – EINTEILUNG DER SEXUALSTÖRUNGEN bei FRAUEN

• wiederholt / persistierend
• generalisiert / situationsbezogen
• primär / sekundär
– organisch
– psychisch
– sozial
– multifaktorel


FSD - female sexual dysfunction – umfasst:

• Störung der Lust - Appetenzstörungen
• Störung der Erregung
• Störung der Orgasmusfähigkeit
• und / oder coitusabhängiger Schmerz



Appetenzstörungen
• hypoactive sexual desire dysorder
– Mangel oder Verlust sexueller Phantasien, Gedanken, Aktivitäten und
sexuellem Verlangen
• sexuelle Aversion
– phobische Abneigung und Vermeidung sexueller Kontakte

hypoactive sexual desire dysorder - Mangel oder Verlust sexueller Phantasien, Gedanken, Aktivitäten und sexuellem Verlangen
• häufigstes Symptom; ca 70% der Patientinnen, welche eine Behandlung suchen
• Störungen der Intimität, psychische oder körperliche Überbelastung sowie Beziehungsprobleme scheinen die Hauptfaktoren zu sein
• Mangel an freiem Testosteron als Ursache möglich


Erregungsstörungen
• Verminderung oder Fehlen der Lubrikation, des Anschwellens der Labien
– ähnlich wie beim Mann treten die Zeichen der Erregung bei älteren Frauen langsamer und mit verminderter Intensität auf
– wie beim Mann spielen vaskuläre und neurogene Faktoren und damit der Lifestyle eine Rolle
Behandlung der Erregungsstörungen
– lokale Östrogenapplikation scheint bei klimakterischen Frauen, während der Laktation und bei der Gabe niedrig dosierter Kontrazeptiva zu wirken
– Sildenafil konnte bei durch Antidepressiva induzierter Erregungsstörung eine Verbesserung bringen


und / oder coitusabhängiger Schmerz

Schmerzen im Zusammenhang mit sexueller Aktivität
• Vaginismus
• Dyspaneurie
• ? andere Schmerzsymptome im Zusammenhang mit sexueller Aktivität
– Z.b. Vulvodynie


Vaginismus
• unwillkürliche Spasmen der das äussere Scheidendrittel umgebenden Muskulatur beim Versuch der Penetration
Vaginismus- Therapie
• Therapie: Sensate Focus
– Körperliche Selbsterfahrungsübungen
– Selbstdehnung mit Finger oder Hegarstiften
– stille Vagina: Frau übernimmt aktiven Teil
• Beckenbodentraining
• Biofeedback


Dyspaneurie
• genitale Schmerzen im Zusammenhang mit sexueller Aktivität
– weder durch Vaginismus noch durch mangelnde Lubrikation verursacht
– keine direkte Medikamenten oder Drogenwirkung
• kann vielfache Gründe organischer und psychischer Natur haben
Dyspaneurie-Therapie
• Behandlung entsprechend den Ursachen
– medikamentös z.B. Infektbekämpfung
– andere Positionen beim GV
– Gabe eines Gleitmittels,Östrogenapplikation
– Paar und Psychotherapie

 

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Stand: Thursday, April 30, 2009 16:53